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~ fühlen ~

Dienstag, 21. Juli 2009

H.y und weiteres

Der Tag wurde von Dir gerettet. Von Deiner Wärme, Deiner Zuneigung, Deiner Mail. Ich hätte mich nie getraut, mit so viel zu rechnen, so viel erwarten zu dürfen - und Du hast mich mit mehr beschenkt, als ich erwarten konnte, als ich erwartet habe.

Freitag werde ich mittags dann wieder aufgenommen. Eine neue Therapeutin, wieder einmal ein anderes Setting. Traue ich mich, um eine weitere / neue Diagnostikphase zu bitten? Traue ich mich, sie zu fragen, ob sie mit mir gemeinsam die unterschiedlichen Probleme und Ursachen differenziert?
Nach diesem Anruf führte ich meine Nachhilfestunde zu einem Ende, dann führte mich die Notwendigkeit zu meinem "Haus"arzt, den ich damit zum zweiten Mal überhaupt hier in Kiel frequentierte. Eine Stunde Wartezeit, dann zehn Minuten sehr lockeres Gespräch über die Sinnlosigkeit der deutschen Bürokratie, und ein in meinen Augen sehr faires Angebot, daß er mir gern und problemlos Kopien der Berichte aus der Klinik mitgibt. Mit dieser Möglichkeit und einer Einweisung verließ ich die Praxis dann wieder, Nervosität und Aufregung wegen Freitag im Bauch.
Und dann - seine Mail. Mein Tag war gerettet, und in die Furcht vor dem (letzten?!) Klinikaufenthalt ist nun Freude gemischt. Das ist zwar alles eigentlich nicht therapeutisch relevant, und meine Motive sind nicht, wie sie eigentlich bei Klinikaufenthalten sein sollten, aber das ist mir egal, wenn ich jetzt zumindest (hoffentlich) ohne übergroße Angst dort hingehe. Die Alpträume jede Nacht reichen mir eh schon.

Dienstag, 16. September 2008

...

_ich hatte beinahe vergessen, wie schön das ist_

Sonntag, 6. Juli 2008

Touché!

Durchbeißen mein Motto. Die Zugfahrt mit der Musik, die mich richtig runterzieht, aber dennoch passend war - immerhin habe ich auf weitere "Krisenpusher" dabei verzichten können. Entscheidung für eine neue Wolke, ich halte sie. Dachte ich. Keine Selbstschädigung, wenn ich daheim bin. Ich wollte heute den Weg der Therapie, des Lebens gehen, wenigstens probieren. Die Vorsätze waren hehr.

Zuhause ging es zunächst gut. Viel Kuscheln mit dem Kater, der sich so freute, daß sich jemand um ihn kümmerte und mit ihm schmuste, PC, ein bissel rumwuseln im Internet, Wäsche. Dann kam mein Bruder, blieb viel zu lange, er lernte hier - es war sicherlich sehr gut gemeint, mit Gesellschaft zu leisten, hier zu sein, aber ich wurde von Minute zu Minute wütender und ratloser, wollte doch endlich mal wieder einen Tag ganz für mich. Nur für mich. Allein sein, mich sortieren, ein paar Sachen erledigen, kochen, alles nur für mich. Mit ihm hier klappte das nicht.

Ein Mensch kann selbst drei Räume weiter nur durch seine Anwesenheit so präsent sein...

Schließlich ging er, ich genoß meine Freiheit, bis - sie - sich meldete. Im ersten Moment war da nur Freude, sie zu "sehen", mit ihr zu schreiben, die Unterhaltung ließ sich gut an. Und dann stellte ich die dümmste Frage, die ich stellen konnte. Sie - Er.
Der Streit war - natürlich - vorprogrammiert, wir hatten da vor einer Woche auch bereits drüber gesprochen, daß ich das so nicht würde weiter akzeptieren können. Ihre Abhängigkeit, die vollkommen verquere Beziehung der beiden, das Zusehen müßen, wie sie unter ihm und seiner Art und der Vergangenheit leidet. Und jetzt warf sie mal wieder alle Vorsätze in den Wind, ignorierte die Verabmachungen, ihren eigenen Willen. Wie oft schon habe ich ihre Entschuldigungen für ihn gehört!
Damit war der Tag dann gelaufen. Und ich mußte mir (mal wieder) anhören, wie kalt ich sei. Wie grausam, schwang mit.

Emotionsloses Monster? Verdrängungsmechanismus? Selbstschutz?

Vor ein paar Jahren hörte ich von ihm die gleichen Worte. Wie kann man nur so kalt sein.
Beide sind so herzensgute Menschen. Jeder von ihnen auf seine Art.

Dann bin ich halt kalt, womit seine Vorurteile sich dann mit ihrem Eindruck mischen. Kälte.

Auch in mir. Aber da ist es ein lodernder Schmerz.


Und der Satz "ich bin trotz allem immer für Dich da" ist purer Hohn.

_wann ist das schon mal jemand? ich lache. mülleimer vom Dienst, dafür ist sie gut. aber sonst?_

Samstag, 1. März 2008

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unendlich müde.

...

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