H.y und weiteres
Der Tag wurde von Dir gerettet. Von Deiner Wärme, Deiner Zuneigung, Deiner Mail. Ich hätte mich nie getraut, mit so viel zu rechnen, so viel erwarten zu dürfen - und Du hast mich mit mehr beschenkt, als ich erwarten konnte, als ich erwartet habe.
Freitag werde ich mittags dann wieder aufgenommen. Eine neue Therapeutin, wieder einmal ein anderes Setting. Traue ich mich, um eine weitere / neue Diagnostikphase zu bitten? Traue ich mich, sie zu fragen, ob sie mit mir gemeinsam die unterschiedlichen Probleme und Ursachen differenziert?
Nach diesem Anruf führte ich meine Nachhilfestunde zu einem Ende, dann führte mich die Notwendigkeit zu meinem "Haus"arzt, den ich damit zum zweiten Mal überhaupt hier in Kiel frequentierte. Eine Stunde Wartezeit, dann zehn Minuten sehr lockeres Gespräch über die Sinnlosigkeit der deutschen Bürokratie, und ein in meinen Augen sehr faires Angebot, daß er mir gern und problemlos Kopien der Berichte aus der Klinik mitgibt. Mit dieser Möglichkeit und einer Einweisung verließ ich die Praxis dann wieder, Nervosität und Aufregung wegen Freitag im Bauch.
Und dann - seine Mail. Mein Tag war gerettet, und in die Furcht vor dem (letzten?!) Klinikaufenthalt ist nun Freude gemischt. Das ist zwar alles eigentlich nicht therapeutisch relevant, und meine Motive sind nicht, wie sie eigentlich bei Klinikaufenthalten sein sollten, aber das ist mir egal, wenn ich jetzt zumindest (hoffentlich) ohne übergroße Angst dort hingehe. Die Alpträume jede Nacht reichen mir eh schon.
Freitag werde ich mittags dann wieder aufgenommen. Eine neue Therapeutin, wieder einmal ein anderes Setting. Traue ich mich, um eine weitere / neue Diagnostikphase zu bitten? Traue ich mich, sie zu fragen, ob sie mit mir gemeinsam die unterschiedlichen Probleme und Ursachen differenziert?
Nach diesem Anruf führte ich meine Nachhilfestunde zu einem Ende, dann führte mich die Notwendigkeit zu meinem "Haus"arzt, den ich damit zum zweiten Mal überhaupt hier in Kiel frequentierte. Eine Stunde Wartezeit, dann zehn Minuten sehr lockeres Gespräch über die Sinnlosigkeit der deutschen Bürokratie, und ein in meinen Augen sehr faires Angebot, daß er mir gern und problemlos Kopien der Berichte aus der Klinik mitgibt. Mit dieser Möglichkeit und einer Einweisung verließ ich die Praxis dann wieder, Nervosität und Aufregung wegen Freitag im Bauch.
Und dann - seine Mail. Mein Tag war gerettet, und in die Furcht vor dem (letzten?!) Klinikaufenthalt ist nun Freude gemischt. Das ist zwar alles eigentlich nicht therapeutisch relevant, und meine Motive sind nicht, wie sie eigentlich bei Klinikaufenthalten sein sollten, aber das ist mir egal, wenn ich jetzt zumindest (hoffentlich) ohne übergroße Angst dort hingehe. Die Alpträume jede Nacht reichen mir eh schon.
mondstreif - 21. Jul, 23:32


