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    <title>coloured stars</title>
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    <dc:publisher>mondstreif</dc:publisher>
    <dc:creator>mondstreif</dc:creator>
    <dc:date>2009-08-31T14:25:43Z</dc:date>
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    <title>coloured stars</title>
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  <item rdf:about="http://mondstreif.twoday.net/stories/5836514/">
    <title>H.y und weiteres</title>
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    <description>Der Tag wurde von Dir gerettet. Von Deiner Wärme, Deiner Zuneigung, Deiner Mail. Ich hätte mich nie getraut, mit so viel zu rechnen, so viel erwarten zu dürfen - und Du hast mich mit mehr beschenkt, als ich erwarten konnte, als ich erwartet habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freitag werde ich mittags dann wieder aufgenommen. Eine neue Therapeutin, wieder einmal ein anderes Setting. Traue ich mich, um eine weitere / neue Diagnostikphase zu bitten? Traue ich mich, sie zu fragen, ob sie mit mir gemeinsam die unterschiedlichen Probleme und Ursachen differenziert?&lt;br /&gt;
Nach diesem Anruf führte ich meine Nachhilfestunde zu einem Ende, dann führte mich die Notwendigkeit zu meinem &quot;Haus&quot;arzt, den ich damit zum zweiten Mal überhaupt hier in Kiel frequentierte. Eine Stunde Wartezeit, dann zehn Minuten sehr lockeres Gespräch über die Sinnlosigkeit der deutschen Bürokratie, und ein in meinen Augen sehr faires Angebot, daß er mir gern und problemlos Kopien der Berichte aus der Klinik mitgibt. Mit dieser Möglichkeit und einer Einweisung verließ ich die Praxis dann wieder, Nervosität und Aufregung wegen Freitag im Bauch.&lt;br /&gt;
Und dann - seine Mail. Mein Tag war gerettet, und in die Furcht vor dem (letzten?!) Klinikaufenthalt ist nun Freude gemischt. Das ist zwar alles eigentlich nicht therapeutisch relevant, und meine Motive sind nicht, wie sie eigentlich bei Klinikaufenthalten sein sollten, aber das ist mir egal, wenn ich jetzt zumindest (hoffentlich) ohne übergroße Angst dort hingehe. Die Alpträume jede Nacht reichen mir eh schon.</description>
    <dc:creator>mondstreif</dc:creator>
    <dc:subject>~ fühlen ~</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 mondstreif</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-21T21:32:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mondstreif.twoday.net/stories/5808833/">
    <title>kleine Selbstreflexion.</title>
    <link>http://mondstreif.twoday.net/stories/5808833/</link>
    <description>Es kann so unglaublich schwierig sein, aus alten Mustern auszubrechen. Eigentlich fasziniert es mich fast selbst, daß ich so töricht immer und immer wieder die gleichen Wege austrete, statt einen neuen zu prägen - doch die Überlegungen, welche an den Wegweisern gleich mit angebracht sind, bleiben überzeugend, und so suchen sich meine Füße selbst die bekannte Straße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt keinen Grund, sich darüber zu beklagen, daß man niemanden hat, der einem zuhören würde. Ich weiß, daß es eine Lüge wäre, so etwas zu behaupten, denn sogar mein Verstand ist sich dessen bewusst, daß all die Angebote in diese Richtung ernst gemeint sind und waren. Ebenfalls würde ich mich selbst betrügen, wenn ich behaupten würde, daß ich einfach nicht artikulieren kann, was mich lähmt - und es wäre eine falsche Prophezeiung, sich jetzt wieder hinauszureden, daß eh niemand helfen kann. Das kann ich nicht wissen, über die Zukunft habe ich keine Sicherheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dennoch bleibt immer noch bestehen, daß ich mich zurückziehe und zunehmend isoliere, desto schlechter es mir geht. Ich werde depressiver? Statt darüber zu reden, schweige ich. Schreibe keine Mails mehr an die Menschen, denen ich am Herz liege, vermeide Treffen mit Kommilitonen. Um Rat zu fragen, bleibt eine unüberwindliche Hürde - desto mehr mich jemand und ich jemand mag, desto größer ist die Hemmung, da zuzugeben, daß nicht alles gut ist. Ich will da nicht als Jammerlappen, als Übertreiber dastehen, will keine Sorgen verursachen, ja, fühle mich ihm gegenüber schlecht, daß es mir nicht gut geht, wo ich doch ihn habe.. Um ihn aber auch nicht anlügen zu müssen, vermeide ich den Kontakt, und die Spirale dreht sich abwärts...&lt;br /&gt;
Ehrlich, T., Du bist wirklich wahnsinnig klug. Dämlich trifft es wohl eher..</description>
    <dc:creator>mondstreif</dc:creator>
    <dc:subject>~ denken ~</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 mondstreif</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-07T10:57:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mondstreif.twoday.net/stories/5795086/">
    <title>Warum...?</title>
    <link>http://mondstreif.twoday.net/stories/5795086/</link>
    <description>... bekomme ich eigentlich immer kurz vor Semesterende den blues? Dabei ist das faktisch nie unpraktischer - jetzt müsste ich lernen, arbeiten, unterwegs sein, mich auf die Klausuren vorbereiten. Und was tue ich? Sinnlos antriebslos zuhause sitzen und die Tage bzw Nachmittage verdämmern. Wieder ist ein Tag quasi vorbei, ohne daß ich auch nur einmal etwas für die Uni getan habe... Grade die Hausarbeit, dafür reicht es noch, aber für mehr? Sogar Tshirts gebügelt habe ich... Sinnlosigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann die Gedankenspielereien - dieser Anruf... &quot;T., was machst Du am Freitag? Und die 14 Tage danach? Lust auf eine Fahrt von Gdynia über St. Petersburg nach Helsinki? Ich brauche einen Kombüsengehilfen...&quot;&lt;br /&gt;
Wären da nicht die Klausuren, wäre da nicht die Uni, nichts würde mich halten. Tall-Ships&apos;-Race auf der S. Seute Deern, als Kombüsengehilfe für &lt;i&gt;nada&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;
Ich würde so gern einfach fahren, alles hinter mir lassen, mich im Horizont, im Himmel, im Meer verlieren. September ist noch weit weg, leider...</description>
    <dc:creator>mondstreif</dc:creator>
    <dc:subject>~ träumen ~</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 mondstreif</dc:rights>
    <dc:date>2009-06-30T15:50:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mondstreif.twoday.net/stories/5761397/">
    <title>kleine Schritte</title>
    <link>http://mondstreif.twoday.net/stories/5761397/</link>
    <description>Es hat sich gelohnt. Ein Wagnis eingegangen, die Angst &apos;runtergeschluckt, und zum ersten Mal mich getraut, über meinen eigenen Schatten zu springen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Hilfe gebeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht enttäuscht worden... Und damit hatte H. dann schon wieder einmal Recht - wenn ich es einmal geschafft habe und erfahre, daß es hilft, daß ich das darf, daß ich nicht abgelehnt, verletzt oder enttäuscht werde, wird mir das unsagbar gut tun.&lt;br /&gt;
Ich bin so erleichtert und froh.. Schon faszinierend. (-;</description>
    <dc:creator>mondstreif</dc:creator>
    <dc:subject>~ bitten ~</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 mondstreif</dc:rights>
    <dc:date>2009-06-14T10:49:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mondstreif.twoday.net/stories/5760532/">
    <title>müde..</title>
    <link>http://mondstreif.twoday.net/stories/5760532/</link>
    <description>..&lt;br /&gt;
vom vielen denken.&lt;br /&gt;
vom vielen planen.&lt;br /&gt;
von zu vielen Hindernissen.&lt;br /&gt;
von zu viel träumen.&lt;br /&gt;
von zu viel wünschen.&lt;br /&gt;
von zu viel Einsamkeit, grade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Früher&quot; konnte ich fliehen - in die Störung, in die Stereotypen. Ich konnte mich hinter den Wänden verstecken, die mir durch die Diagnose gegeben worden waren. Wenn ich nicht mehr konnte, war da die Möglichkeit, mit dieser Diagnose, mit der Flucht in die Krankheit Verantwortung abzugeben. Mir in einer Klinik Hilfe zu suchen, auch wenn ich sie nicht dort fand - es war eine Auszeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt? Ich kann mir nicht mehr vorlügen, daß ich auf einer Akutstation Hilfe finde. Ich kann mir nicht mehr vormachen, die Störung rechtfertige rückfälliges Verhalten, die Störung rechtfertige Resignation.&lt;br /&gt;
So sehr ich diesen Stempel, die Stigmatisierung auch gehasst habe, sie bot Entschuldigungen. Und genau die fehlen mir jetzt - gar nicht mal vor anderen.. Vor mir selbst kann ich Versagen, Vermeidungen, Dummheiten nicht mehr verteidigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schwanke zwischen so vielen Gefühlen und damit verbundenen Gedanken, Selbstbildern - zwischen unendlich stark und furchtbar schwach, zwischen groß und klein, zwischen erwachsen und kindlich, zwischen selbstbewusst und sehr unsicher. Mal bin ich vernünftig und kompetent, mal völlig überfordert und hilflos.&lt;br /&gt;
Krise, irgendwie, und gleichzeitig auch nicht. Wie sehr mich so ein bescheuerter Brief destabilisiert.... -.-</description>
    <dc:creator>Mosyone</dc:creator>
    <dc:subject>~ denken ~</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Mosyone</dc:rights>
    <dc:date>2009-06-13T18:03:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mondstreif.twoday.net/stories/5759285/">
    <title>Un tentativo per venire a capo</title>
    <link>http://mondstreif.twoday.net/stories/5759285/</link>
    <description>Ich muss Gedanken sortieren, so vieles schießt mir durch den Kopf - und handschriftlich kann ich es nicht mehr. Schreibblockade, Denkstörungen - ich kann es nicht notieren. Also nutze ich diesen vergessenen, abgelegenen, kaum bekannten Ort, um meine Spinnereien festzuhalten, meine überbrodelnden Gedanken zu sortieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Chocolat&lt;/i&gt; - ich sehe oftmals DVDs zum essen oder zum entspannen, abends, als Ablenkung. Desto mehr Zeit ich mir ansonsten zum denken gebe, desto destruktiver wird es.&lt;br /&gt;
Mit den neuen Erfahrungen, mit dem neuen &quot;Wissen&quot; heute beginnt sich alles in meinem Leben zu drehen, alles muss neu überdacht werden - mir ist der Boden unter den Füßen weggebrochen, ich bin einen Meter oder mehr oder weniger gefallen und auf gänzlich neuem Terrain gelandet - und nun muss ich die Bruchstücke meiner Gedanken, Gefühle, Handlungen, Vergangenheit sichten und sortieren, vielleicht einordnen, vielleicht gänzlich zerbrechen. Ordnen, mich selbst neu finden... Was bin ich, was ist die Störung, die ich in Anteilen wohl habe, was ist angenommen?&lt;br /&gt;
Sage einem Menschen über Jahre hinweg, daß er eine Kuh ist, eines Tages wird er zu muhen anfangen. Wieviel von meinen Symptomen habe ich angenommen, um mich - wieder einmal - anzupassen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zu meiner Erkenntnis. Plötzlich erklärt sich auch, warum ich mich mit Beziehungen so unsagbar schwer tue.. Die Stimmungsschwankungen, die Sensibilität, all die Gedanken - und dazu noch die Problematik, daß es noch schwerer für mich ist als für andere, einen Partner zu finden, der mir gleichwertig ist. Mit dem ich reden kann, streiten kann, diskutieren kann. Das erklärt auch, warum ich mich von so vielen so viel älteren Männern angezogen fühle - die sind reifer, haben mehr Wissen, mehr Erfahrungen. Gleichaltige - sind nunmal nichts für mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Segen? Ein Fluch. Ein Segen?</description>
    <dc:creator>mondstreif</dc:creator>
    <dc:subject>~ denken ~</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 mondstreif</dc:rights>
    <dc:date>2009-06-12T21:46:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mondstreif.twoday.net/stories/5197457/">
    <title>...</title>
    <link>http://mondstreif.twoday.net/stories/5197457/</link>
    <description>&lt;b&gt;La Muse&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;(à Hoffmann)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Des cendres de ton cur, réchauffe ton génie,&lt;br /&gt;
Dans la sérénité, souris à tes douleurs!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;(Hoffmann sort de son immobilité. Il s&apos;est redressé et écoute.)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
La Muse apaisera ta souffrance bénie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Chur des esprits invisibles&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
On est grand par l&apos;amour et plus grand par les pleurs!&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;(La Muse disparaît. Hoffmann tombe ivre mort sur une table.)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus: &lt;i&gt;Les Contes d&apos;Hoffmann&lt;/i&gt; von Jacques Offenbach</description>
    <dc:creator>mondstreif</dc:creator>
    <dc:subject>~ hören ~</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 mondstreif</dc:rights>
    <dc:date>2008-09-17T14:31:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mondstreif.twoday.net/stories/5195808/">
    <title>...</title>
    <link>http://mondstreif.twoday.net/stories/5195808/</link>
    <description>_ich hatte beinahe vergessen, wie schön das ist_</description>
    <dc:creator>mondstreif</dc:creator>
    <dc:subject>~ fühlen ~</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 mondstreif</dc:rights>
    <dc:date>2008-09-16T21:17:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mondstreif.twoday.net/stories/5194485/">
    <title>Moulin Rouge</title>
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    <description>&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/0IkciSBDioM&amp;hl=en&amp;fs=1&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/0IkciSBDioM&amp;hl=en&amp;fs=1&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;</description>
    <dc:creator>mondstreif</dc:creator>
    <dc:subject>~ hören ~</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 mondstreif</dc:rights>
    <dc:date>2008-09-16T11:38:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mondstreif.twoday.net/stories/5056666/">
    <title>Gefunden</title>
    <link>http://mondstreif.twoday.net/stories/5056666/</link>
    <description>&lt;cite&gt;Seifenblasen im Wind&lt;br /&gt;
mein Leben ein Lied&lt;br /&gt;
strauchelnd im Sturm der Gezeiten&lt;br /&gt;
Wohin wird es gehen?&lt;br /&gt;
Wo ist der Weg?&lt;br /&gt;
Nur fort, immer fort..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lügen und Spielchen&lt;br /&gt;
Mienen und Gesten&lt;br /&gt;
der Wind bläst sie fort&lt;br /&gt;
Was bleibt, ist ein Ton,&lt;br /&gt;
klar und unverfälscht&lt;br /&gt;
in meinem Innersten..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn fremde Hände&lt;br /&gt;
grob und völlig ungewiss&lt;br /&gt;
an mir kleben bleiben,&lt;br /&gt;
streife ich sie&lt;br /&gt;
mit einer Maske ab.&lt;br /&gt;
Ich gehöre mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laß sie reden,&lt;br /&gt;
laß sie sprechen und schimpfen.&lt;br /&gt;
Der Wind ist mein Freund.&lt;br /&gt;
Nur fort, immer fort,&lt;br /&gt;
der Tanz meiner Seele&lt;br /&gt;
ist nur für mich bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wehe, Wind, wehe,&lt;br /&gt;
und zerplatze die Seifenblasen,&lt;br /&gt;
damit mein Lied erklingen kann.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
Geschrieben am 19.02.2007&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wußte nicht, daß ich damals auch so Positives sehen konnte.. Dieses alte Gedicht hat mich seltsam berührt. &quot;Ich gehöre mir.&quot; - war das ich, die das damals so klar sagen konnte, nur einen Monat vor dem verhängnisvollen Suizidversuch?</description>
    <dc:creator>mondstreif</dc:creator>
    <dc:subject>~ fragen ~</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 mondstreif</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-13T13:57:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mondstreif.twoday.net/stories/5042331/">
    <title>Touché!</title>
    <link>http://mondstreif.twoday.net/stories/5042331/</link>
    <description>Durchbeißen mein Motto. Die Zugfahrt mit der Musik, die mich richtig runterzieht, aber dennoch passend war - immerhin habe ich auf weitere &quot;Krisenpusher&quot; dabei verzichten können. Entscheidung für eine neue Wolke, ich halte sie. Dachte ich. Keine Selbstschädigung, wenn ich daheim bin. Ich wollte heute den Weg der Therapie, des Lebens gehen, wenigstens probieren. Die Vorsätze waren hehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuhause ging es zunächst gut. Viel Kuscheln mit dem Kater, der sich so freute, daß sich jemand um ihn kümmerte und mit ihm schmuste, PC, ein bissel rumwuseln im Internet, Wäsche. Dann kam mein Bruder, blieb viel zu lange, er lernte hier - es war sicherlich sehr gut gemeint, mit Gesellschaft zu leisten, hier zu sein, aber ich wurde von Minute zu Minute wütender und ratloser, wollte doch endlich mal wieder einen Tag ganz für mich. Nur für mich. Allein sein, mich sortieren, ein paar Sachen erledigen, kochen, alles nur für mich. Mit ihm hier klappte das nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Mensch kann selbst drei Räume weiter nur durch seine Anwesenheit so präsent sein...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich ging er, ich genoß meine Freiheit, bis - sie - sich meldete. Im ersten Moment war da nur Freude, sie zu &quot;sehen&quot;, mit ihr zu schreiben, die Unterhaltung ließ sich gut an. Und dann stellte ich die dümmste Frage, die ich stellen konnte. Sie - Er.&lt;br /&gt;
Der Streit war - natürlich - vorprogrammiert, wir hatten da vor einer Woche auch bereits drüber gesprochen, daß ich das so nicht würde weiter akzeptieren können. Ihre Abhängigkeit, die vollkommen verquere Beziehung der beiden, das Zusehen müßen, wie sie unter ihm und seiner Art und der Vergangenheit leidet. Und jetzt warf sie mal wieder alle Vorsätze in den Wind, ignorierte die Verabmachungen, ihren eigenen Willen. Wie oft schon habe ich ihre Entschuldigungen für ihn gehört!&lt;br /&gt;
Damit war der Tag dann gelaufen. Und ich mußte mir (mal wieder) anhören, wie kalt ich sei. Wie grausam, schwang mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emotionsloses Monster? Verdrängungsmechanismus? Selbstschutz?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor ein paar Jahren hörte ich von ihm die gleichen Worte. Wie kann man nur so kalt sein.&lt;br /&gt;
Beide sind so herzensgute Menschen. Jeder von ihnen auf seine Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bin ich halt kalt, womit seine Vorurteile sich dann mit ihrem Eindruck mischen. Kälte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in mir. Aber da ist es ein lodernder Schmerz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Satz &quot;ich bin trotz allem immer für Dich da&quot; ist purer Hohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
_wann ist das schon mal jemand? ich lache. mülleimer vom Dienst, dafür ist sie gut. aber sonst?_</description>
    <dc:creator>mondstreif</dc:creator>
    <dc:subject>~ fühlen ~</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 mondstreif</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-06T17:09:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mondstreif.twoday.net/stories/4962931/">
    <title>Nada, niente, nothing</title>
    <link>http://mondstreif.twoday.net/stories/4962931/</link>
    <description>Von nicht funktionierendem WLAN, Therapie und anderen sinnlosen Sachen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal scheint die Schicksalsfee wirklich in allem ihre FInger zu haben. Als daß es nicht reichen würde, daß diese Woche der seit März vermisste Korpus eines Freundes in Tirol gefunden wurde, als daß es nicht reichen würde, daß ich es schaffte, binnen anderthalb Wochen zwei Freunde zu verlieren, als daß es nicht reichen würde, daß diese Woche in der Therapie extrem hart war und ich an meinen geistigen, seelischen und körperlichen Grenzen stehe, schleppte ich auch noch höchst sinnlos meinen Laptop mit heim, um feststellen zu dürfen, daß mein Vater Internet und Netzwerk umgestellt hatte und ich mit meinen Computern das Netz unerreichbar diagnostizierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal ist das Leben echt ziemlich hart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit liebem Gruße an diejenigen, die jetzt hier tiefgreifende Erkenntnisse und Botschaften erwarteten und nun hoffentlich sich enttäuscht zurücklehnen - ich sage nichts dazu, was wird, ist, war, wie es mir geht, wie es mir ging und wie es mir gehen wird. Zu Erpressungs- und Manipulationsversuchen sage ich erst recht nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zug ahoi!</description>
    <dc:creator>Mosyone</dc:creator>
    <dc:subject>~ denken ~</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Mosyone</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-31T16:45:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mondstreif.twoday.net/stories/4906455/">
    <title>Übers Meer.</title>
    <link>http://mondstreif.twoday.net/stories/4906455/</link>
    <description>Lange herrschte Funkstille dort, wo die Berichte hinsollen. Auch bei vielen Menschen - grad ist mal wieder Kontaktarmut ein interessanter Nebeneffekt von angeblicher Verbesserung und Computermangel. Wie habe ich nur Stunden vor diesem Ding verbringen können, ohne vor Langeweile und Bewegungsmangel irre zu werden? Oh. Ich habe dann jetzt eine neue Erklärungsidee gefunden. ^.^&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Acht Wochen sind rum - und die letzten waren besonders mal wieder voller Gedanken, Träume, Überlegungen, Gefühle. Viel sicherlich störungskonform, viel Furcht vor Veränderungen, vor Neuem, vor der Unsicherheit, die das Aufgeben von Verhaltensweisen ohne perfekte Alternative so mit sich bringt. Ich schwelge in Bildern, Übertragungen, in Metaphern und Phantasien, die so sehnsuchts- und trauerbeladen sind, daß sie mich eigentlich niemals glücklich machen können. Und dennoch - vielleicht gibt es eine bestimmte Art menschlichen Fühlens, welche den Schmerz hinter dieser Art von Wahrnehmung der Realität braucht. Ich brauche es.&lt;br /&gt;
Langsam könnte es in der Therapie interessant werden, fort von diesen Masken normal symptomatischen Gestörtseins, die ich vor mir errichte und errichtet habe, fort von dem ganzen Kleinkram, womit ich so gerne andere, die mir helfen wollen, beschäftige, ohne sie mir nah kommen zu lassen. Gleichzeitig werde ich bei all dem innerlich immer kleiner in mir, verliere mir, werde in meiner Schlafstörung und in den Dissoziationserlebnissen immer größer. Der Gewichtsverlust lässt Hosen nicht mehr passen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Weg ist der richtige - das versuche ich mir immer wieder zu sagen. Doch in der Stille um mich herum bekommen diese Worte ein zu großes Echo, verzerren sich selbst und werden unkenntlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich vermisse - besonders zwei. Die beiden, die allein diese Stille ein wenig, manchmal, füllen könnten. Doch grade dort ist die Stille so laut...</description>
    <dc:creator>mondstreif</dc:creator>
    <dc:subject>~ denken ~</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 mondstreif</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-04T11:47:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://mondstreif.twoday.net/stories/4770420/">
    <title>Irgendwo?!</title>
    <link>http://mondstreif.twoday.net/stories/4770420/</link>
    <description>There&apos;s a place for us,&lt;br /&gt;
somewhere a place for us_&lt;br /&gt;
Peace and quiet and open air -&lt;br /&gt;
wait for us, somewhere_&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
There&apos;s a time for us_&lt;br /&gt;
Somewhere a time for us_&lt;br /&gt;
Time together, with time to spare,&lt;br /&gt;
time to look, time to care -&lt;br /&gt;
somehow, somewhere_&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
We find a new way of living_&lt;br /&gt;
We find a way of forgiving_&lt;br /&gt;
Somewhere_&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
There&apos;s a place for us,&lt;br /&gt;
some time and place for us_&lt;br /&gt;
Hold my hand and we&apos;re halfway there,&lt;br /&gt;
hold my hand, and I&apos;ll take you there_&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somehow_&lt;br /&gt;
Sometimes_&lt;br /&gt;
Somewhere__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Leonard Bernstein, &quot;Somewhere&quot;&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>mondstreif</dc:creator>
    <dc:subject>~ träumen ~</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 mondstreif</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-09T01:59:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://mondstreif.twoday.net/stories/4749441/">
    <title>absturz</title>
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    <description>Dann laße ich mich eben wieder fallen. Es ist ja eigentlich auch egal. Aber der Aufwand, den ich für ein paar positive Gedanken betrieb, lohnt nur dann, wenn einem nicht noch das Leben Steine auf den Weg legt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wozu betreibe ich Seiltanz über dem Abgrund, wenn jemand mir die Leine wegzieht? Also geb ich wieder einmal auf. Resignation. Ich laße mich fallen, gebe dem Sog nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Isolation ist ein Traum, wenn man jeglichen Farben aus dem Weg gehen will. Aber da ich im Moment sowieso niemanden habe, den es stören würde wenn ich mich total zurückziehe, ist es nicht mal ein Rückzug, sondern ein Annehmen der Realität. Allein? Einsam. Aber das ist schon okay.</description>
    <dc:creator>Mosyone</dc:creator>
    <dc:subject>~ denken ~</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Mosyone</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-01T14:44:00Z</dc:date>
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   <title>find</title>
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