kleine Selbstreflexion.
Es kann so unglaublich schwierig sein, aus alten Mustern auszubrechen. Eigentlich fasziniert es mich fast selbst, daß ich so töricht immer und immer wieder die gleichen Wege austrete, statt einen neuen zu prägen - doch die Überlegungen, welche an den Wegweisern gleich mit angebracht sind, bleiben überzeugend, und so suchen sich meine Füße selbst die bekannte Straße.
Es gibt keinen Grund, sich darüber zu beklagen, daß man niemanden hat, der einem zuhören würde. Ich weiß, daß es eine Lüge wäre, so etwas zu behaupten, denn sogar mein Verstand ist sich dessen bewusst, daß all die Angebote in diese Richtung ernst gemeint sind und waren. Ebenfalls würde ich mich selbst betrügen, wenn ich behaupten würde, daß ich einfach nicht artikulieren kann, was mich lähmt - und es wäre eine falsche Prophezeiung, sich jetzt wieder hinauszureden, daß eh niemand helfen kann. Das kann ich nicht wissen, über die Zukunft habe ich keine Sicherheit.
Und dennoch bleibt immer noch bestehen, daß ich mich zurückziehe und zunehmend isoliere, desto schlechter es mir geht. Ich werde depressiver? Statt darüber zu reden, schweige ich. Schreibe keine Mails mehr an die Menschen, denen ich am Herz liege, vermeide Treffen mit Kommilitonen. Um Rat zu fragen, bleibt eine unüberwindliche Hürde - desto mehr mich jemand und ich jemand mag, desto größer ist die Hemmung, da zuzugeben, daß nicht alles gut ist. Ich will da nicht als Jammerlappen, als Übertreiber dastehen, will keine Sorgen verursachen, ja, fühle mich ihm gegenüber schlecht, daß es mir nicht gut geht, wo ich doch ihn habe.. Um ihn aber auch nicht anlügen zu müssen, vermeide ich den Kontakt, und die Spirale dreht sich abwärts...
Ehrlich, T., Du bist wirklich wahnsinnig klug. Dämlich trifft es wohl eher..
Es gibt keinen Grund, sich darüber zu beklagen, daß man niemanden hat, der einem zuhören würde. Ich weiß, daß es eine Lüge wäre, so etwas zu behaupten, denn sogar mein Verstand ist sich dessen bewusst, daß all die Angebote in diese Richtung ernst gemeint sind und waren. Ebenfalls würde ich mich selbst betrügen, wenn ich behaupten würde, daß ich einfach nicht artikulieren kann, was mich lähmt - und es wäre eine falsche Prophezeiung, sich jetzt wieder hinauszureden, daß eh niemand helfen kann. Das kann ich nicht wissen, über die Zukunft habe ich keine Sicherheit.
Und dennoch bleibt immer noch bestehen, daß ich mich zurückziehe und zunehmend isoliere, desto schlechter es mir geht. Ich werde depressiver? Statt darüber zu reden, schweige ich. Schreibe keine Mails mehr an die Menschen, denen ich am Herz liege, vermeide Treffen mit Kommilitonen. Um Rat zu fragen, bleibt eine unüberwindliche Hürde - desto mehr mich jemand und ich jemand mag, desto größer ist die Hemmung, da zuzugeben, daß nicht alles gut ist. Ich will da nicht als Jammerlappen, als Übertreiber dastehen, will keine Sorgen verursachen, ja, fühle mich ihm gegenüber schlecht, daß es mir nicht gut geht, wo ich doch ihn habe.. Um ihn aber auch nicht anlügen zu müssen, vermeide ich den Kontakt, und die Spirale dreht sich abwärts...
Ehrlich, T., Du bist wirklich wahnsinnig klug. Dämlich trifft es wohl eher..
mondstreif - 7. Jul, 12:57


