müde..
..
vom vielen denken.
vom vielen planen.
von zu vielen Hindernissen.
von zu viel träumen.
von zu viel wünschen.
von zu viel Einsamkeit, grade.
"Früher" konnte ich fliehen - in die Störung, in die Stereotypen. Ich konnte mich hinter den Wänden verstecken, die mir durch die Diagnose gegeben worden waren. Wenn ich nicht mehr konnte, war da die Möglichkeit, mit dieser Diagnose, mit der Flucht in die Krankheit Verantwortung abzugeben. Mir in einer Klinik Hilfe zu suchen, auch wenn ich sie nicht dort fand - es war eine Auszeit.
Und jetzt? Ich kann mir nicht mehr vorlügen, daß ich auf einer Akutstation Hilfe finde. Ich kann mir nicht mehr vormachen, die Störung rechtfertige rückfälliges Verhalten, die Störung rechtfertige Resignation.
So sehr ich diesen Stempel, die Stigmatisierung auch gehasst habe, sie bot Entschuldigungen. Und genau die fehlen mir jetzt - gar nicht mal vor anderen.. Vor mir selbst kann ich Versagen, Vermeidungen, Dummheiten nicht mehr verteidigen.
Ich schwanke zwischen so vielen Gefühlen und damit verbundenen Gedanken, Selbstbildern - zwischen unendlich stark und furchtbar schwach, zwischen groß und klein, zwischen erwachsen und kindlich, zwischen selbstbewusst und sehr unsicher. Mal bin ich vernünftig und kompetent, mal völlig überfordert und hilflos.
Krise, irgendwie, und gleichzeitig auch nicht. Wie sehr mich so ein bescheuerter Brief destabilisiert.... -.-
vom vielen denken.
vom vielen planen.
von zu vielen Hindernissen.
von zu viel träumen.
von zu viel wünschen.
von zu viel Einsamkeit, grade.
"Früher" konnte ich fliehen - in die Störung, in die Stereotypen. Ich konnte mich hinter den Wänden verstecken, die mir durch die Diagnose gegeben worden waren. Wenn ich nicht mehr konnte, war da die Möglichkeit, mit dieser Diagnose, mit der Flucht in die Krankheit Verantwortung abzugeben. Mir in einer Klinik Hilfe zu suchen, auch wenn ich sie nicht dort fand - es war eine Auszeit.
Und jetzt? Ich kann mir nicht mehr vorlügen, daß ich auf einer Akutstation Hilfe finde. Ich kann mir nicht mehr vormachen, die Störung rechtfertige rückfälliges Verhalten, die Störung rechtfertige Resignation.
So sehr ich diesen Stempel, die Stigmatisierung auch gehasst habe, sie bot Entschuldigungen. Und genau die fehlen mir jetzt - gar nicht mal vor anderen.. Vor mir selbst kann ich Versagen, Vermeidungen, Dummheiten nicht mehr verteidigen.
Ich schwanke zwischen so vielen Gefühlen und damit verbundenen Gedanken, Selbstbildern - zwischen unendlich stark und furchtbar schwach, zwischen groß und klein, zwischen erwachsen und kindlich, zwischen selbstbewusst und sehr unsicher. Mal bin ich vernünftig und kompetent, mal völlig überfordert und hilflos.
Krise, irgendwie, und gleichzeitig auch nicht. Wie sehr mich so ein bescheuerter Brief destabilisiert.... -.-
Mosyone - 13. Jun, 20:03


